Der Elektrotechniker Willi Reimann faßte 1956 den Entschluss sich mit dem Verkauf von Elektrogeräten im Nebenerwerb selbstständig zu machen und legte somit den Grundstein für die Firmengeschichte der heutigen Firma „Elektro Reimann & Söhne GmbH“.

1969 im Juni wurde im Vollerwerb mit einem Konzessionsträger Namens Weyel die OHG Elektro Reimann & Weyel eröffnet.

Am August 1970 trat der älteste Sohn Friedhelm als (damals noch) „Lehrling“ ins Unternehmen.

1974 im Januar legte dieser als Innungsbester seine Gesellenprüfung ab.

1975 wurde Dieter Reimann als Auszubildender eingestellt und machte seinen Abschluss im Januar 1979. In diesem Jahr hatte die Firma mittlerweise sechs Mitarbeiter. Diese Zahl jedoch änderte und ändert sich auch heute noch konjunkturbedingt (Höchste Anzahl im Jahre 92: es waren in diesem Jahr elf Mitarbeiter tätig).

1979 wurde auf der Casteller Straße ein Ladengeschäft angemietet, das leider zehn Jahre später geschlossen werden musste da kein Zulauf mehr zu verzeichnen war.

Am 11.Juli 1979 legte Friedhelm Reimann nach 22 monatigem Vorbereitungskurs vor der Handwerkskammer Wiesbaden seine Meisterprüfung ab und sicherte somit die Voraussetzungen für ein neues eigenständiges Unternehmen ohne Konzessionsträger.

Im Dezember des gleichen Jahres wurde die heutige Firma „Elektro Reimann & Söhne GmbH mit Sitz in Diedenbergen ins Leben gerufen, die Ihr Geschäft im Januar 1980 begann.

Geschäftsführer der „neuen alten Firma“ waren Willi und Friedhelm Reimann. Dieter Reimann war, wie die beiden erstgenannten, Gesellschafter mit 33,33 % Anteil.

Nach seinem Austritt im Jahre 92 übertrug Dieter Reimann sein Anteil an seinen Neffen Heiner Reimann, der wie auch sein Bruder Christian (der im Jahre 1999 den Anteil seines Großvaters erwarb) nur Gesellschafter wurde, womit Friedhelm Reimann seit diesem Zeitpunkt alleiniger Geschäftsführer ist.

1990 bezog das Unternehmen die neuen Räumlichkeiten in der Casteller Straße 74a und hatte somit alles (Verkauf, Büro und Installation) an einem Ort.

Christian Reimann, der seine Ausbildung in einer Rekordzeit von nur 23 Monaten absolvierte, welche er im Jahre 1996 begann und mit sehr gutem Ergebnis im Mai '98 abschloss, besuchte danach die Fachoberstufe der Berufsfachschule Wiesbaden und schloss mit Fachabitur ab.

Danach folgte ein Jahr Vollzeit als Elektroinstallateur im Unternehmen um dann ein Jahr Meisterschule in Oldenburg zubelegen. Auch hier zeigte er all sein Können und legte im Mai 1999 mit nur 21 ½ Jahren seinen Meisterbrief als Elektrotechniker vor der Handwerkskammer Oldenburg ab.

Ein Jahr später im Februar 2000 konnte er sich Betriebswirt des Handwerks nennen. Auch diese Ausbildung und Prüfung absolvierte er in Oldenburg.

Auf die Ausbildung wird im Unternehmen Reimann & Söhne einen gesteigerten Wert gelegt, was nicht nur auf die Tätigkeit von Friedhelm Reimann als Vorsitzender der Prüfungkomission zurückzuführen ist, sondern auch das Bestreben, Fachleute für den eigenen Betrieb gewinnen zu können. Leider ist dies immer eine Gradwanderung, denn wenn die Ausbildung zu erfolgreich abgelaufen ist kommt es vor, dass sich ehemalige Lehrling nach bestandener Meisterprüfung (aus den Ausbildungsverhältnissen von 1980 bis 2002 sind dies bereits drei Handwerksmeister worauf wir natürlich trotzalledem besonders stolz sind) selbstständig machen und in Konkurenz mit dem Ausbildung-Betrieb stehen.

Bis Januar 2003 wurden insgesamt 15 Lehrlinge ausgebildet - wovon 14 junge Männer Ihren Abschluss mit jeweils gutem bis sehr gutem Ergebnis bestanden.